Emil Max Penzel – Geigenbogen, um 1920
58,8 Gramm · silbermontiert · mit Zertifikat von Mathias Wohlleber, Berlin
Dieser um 1920 von Emil Max Penzel gefertigte Geigenbogen befindet sich in sehr gutem Zustand und überzeugt durch seine ausgewogenen Spieleigenschaften sowie seine ansprechende handwerkliche Ausführung. Mit einem Gewicht von 58,8 Gramm liegt er angenehm in der Hand und zeigt eine sehr gute Balance, ohne kopf- oder froschlastig zu wirken.
Emil Max Penzel zählt zu den geschätzten deutschen Bogenmachern des frühen 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten stehen in der Tradition des vogtländischen Bogenbaus und werden für ihre saubere Verarbeitung, ihre zuverlässigen Spieleigenschaften und ihre musikalische Qualität geschätzt. Bögen dieser Herkunft erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit bei Musikern, die Wert auf klassisches deutsches Bogenhandwerk legen.
Der Bogen ist silbermontiert, was seine hochwertige Ausführung zusätzlich unterstreicht. Auch optisch bietet er einen sehr schönen Eindruck: Das rötlich-braune Holz zeigt eine lebendige, feine Maserung, der elegant gearbeitete Kopf wirkt stilvoll und ausgewogen, und der dunkle Frosch mit Perlmuttauge ergänzt das Gesamtbild auf klassische Weise.
Im Spiel überzeugt der Bogen durch einen guten, sicheren Saitenkontakt und unterstützt einen schönen, runden Klang. In getragenen Passagen bleibt er ruhig und kontrolliert an der Saite, während er bei springenden Stricharten bereitwillig anspricht und sich lebendig führen lässt. Diese gelungene Verbindung aus Stabilität, Elastizität und guter Ansprache macht ihn vielseitig einsetzbar.
Ein interessanter Geigenbogen für Spieler, die eine ausgewogene Balance, klangvolle Eigenschaften und solides, klassisches Bogenhandwerk schätzen.
Der Bogen wird mit einem Zertifikat von Mathias Wohlleber, Berlin, angeboten.