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Geigen

Violine von Yuri Pochekin, Moskau 1994

Preis auf AnfrageVerfügbar
Preissegment12.000–25.000 €

Über dieses Instrument

Diese Violine von Yuri Pochekin entstand 1994 in Moskau. Sie verbindet einen klar gezeichneten, klassisch proportionierten Korpus mit einer leuchtenden, orangegoldenen Lackierung. Der kräftig geflammte, zweiteilige Boden, die lebendige Zeichnung der Zargen und der sorgfältig ausgearbeitete Schneckenkopf geben ihr eine markante und zugleich harmonische Erscheinung. Die warmbraune Garnitur setzt einen ruhigen Kontrast zur dunklen Griffbrettfläche und zum goldenen Holzton. In der Galerie lassen sich Vorderseite, Boden und beide Seitenansichten im Detail betrachten.

Pochekins Weg zum Geigenbau ist eng mit seiner musikalischen Ausbildung verbunden: Er studierte Violine und Streichquartett an der Gnessin-Akademie in Moskau, bevor er sich ganz dem Instrumentenbau widmete. Nach Wettbewerbserfolgen in der Sowjetunion setzte er seine Ausbildung an der internationalen Geigenbauschule in Cremona fort. Zu seinen Lehrern gehörten Francesco Bissolotti und Giobatta Morassi. 1979 erhielt eine seiner Bratschen bei der Triennale in Cremona eine Bronzemedaille. Ein weiterer Ausbildungsaufenthalt führte ihn 1980 zu Přemysl Otakar Špidlen nach Prag. Damit steht hinter diesem Instrument ein Geigenbauer, dessen Erfahrung russische Musikausbildung, Cremoneser Handwerk und die Prager Geigenbautradition zusammenführt.

Die hier angebotene Geige stammt aus seiner Moskauer Schaffenszeit. Besonders reizvoll ist das Zusammenspiel der gleichmäßigen Deckenmaserung mit der ausgeprägten Flammung des Bodens. Der transparente Eindruck der Lackierung lässt die Holzzeichnung deutlich hervortreten; die Seitenaufnahmen zeigen die Kontur der Wölbung, die Einlagen und den Verlauf der Zargen. Diese Details laden dazu ein, das Instrument über seine reine Vorderansicht hinaus kennenzulernen.

Das verlinkte Klangporträt zeigt die Violine im Spiel und ergänzt die Fotos um einen musikalischen Eindruck. Im Film werden außerdem ein Instrumentenpass und eine Moskauer staatliche Expertise von 1999 vorgestellt. Beim Hören lohnt es sich, auf den Wechsel zwischen den Registern, die Artikulation und die Entwicklung langer Töne zu achten. Wie Ansprache und Klang zum eigenen Bogen und zur persönlichen Spielweise passen, lässt sich bei einem Probespiel unmittelbar erfahren.

Die Violine ist bei Patera Violins in Hildesheim nach Terminvereinbarung zu besichtigen und auszuprobieren. Gerne erläutern wir die vorhandene Dokumentation und beantworten Fragen zum Instrument. Preisregion: 12.000–25.000 €; der konkrete Preis ist auf Anfrage erhältlich.

Preis auf AnfrageWhatsApp