Carl Albert Nürnberger – Cellobogen, Anfang der 1950er-Jahre
Dieser Cellobogen von Carl Albert Nürnberger verbindet eine schöne, klassische Ausführung mit hervorragenden Spieleigenschaften. Er entstand Anfang der 1950er-Jahre und besitzt eine achteckige Stange aus dunkelrotbraunem Fernambuk. Der silbermontierte Ebenholzfrosch mit Doppelaugen, das dreiteilige Beinchen und die Silberdrahtbewicklung ergänzen sein charaktervolles Erscheinungsbild.
Der Bogen wiegt 80,5 Gramm und wurde in seinem bisherigen Leben viel und sehr gerne gespielt. Das hat sichtbare Spielspuren an Stange und Frosch hinterlassen, die im Preis entsprechend berücksichtigt sind. Risse oder Reparaturen sind nicht vorhanden. Es sind die Gebrauchsspuren eines Bogens, der nicht nur aufbewahrt, sondern im musikalischen Alltag intensiv genutzt und geschätzt wurde.
Seine besondere Stärke zeigt sich beim Spielen. Nach unserer Einschätzung kann er sich spieltechnisch durchaus mit Bögen messen, die in einer Preiskategorie jenseits von 15.000 Euro liegen. Wer einen wirklich hervorragend spielenden Cellobogen sucht und sich an sichtbaren Gebrauchsspuren nicht stört, findet hier eine sehr überzeugende Alternative zu deutlich teureren Exemplaren. Im Mittelpunkt steht seine Qualität als musikalisches Werkzeug – und gerade darin liegt der besondere Reiz dieses Bogens.
Der Verkauf erfolgt mit einem Zertifikat von Albert Nürnberger vom 12. November 2025. Darin bestätigt er den Bogen als Arbeit seines Großvaters Carl Albert Nürnberger (1885–1971) und beschreibt ihn als in den wesentlichen Teilen original erhalten.